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Vorschau 2024

Jetzt ist es besprochen. Der Plan steht, wir verlassen Griechenland Richtung Westen also ganz in Ruhe, mal sehen, was da so auf uns zukommt.

– Kreta
– Peleponnes
– Kanal von Korinth? oder „unten rum“
– Ionisches Meer
– Süditalien
– Golf von Tarent
– Sizilien
– Abstecher nach Malta?
– Eolische Inseln
– Sardinien
– Korsika
– Côte d’Azur
– Costa Brava, Costa Blanca, Costa des Sol
– Almerimar

Alles in Allem 2300nm plus ein wenig rechts und links – schauen wir mal…

Aber, Segler sagen oft und voller Überzeugung:“ Morgen geht es nach Westen.“ und dann segeln sie in einer Woche nach Osten… wer weiß 😮

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Nisiros – mit dem Auto in den Vulkan

Auf Nisiros waren wir nicht im Haupthafen, sondern in einem sehr kleinen und von der Wassertiefe geradeso ausreichenden Hafen – sehr schön.

Dort haben bei Stavros, der Autos vermietet und nebenbei Boote anbindet, festgemacht.
Und am nächsten Tag ging es los – vorher noch schnell ein Foto von der Fotografin und vom Fotografen gemacht.

Zuerst noch die kleineste Natursauna der Welt besucht

…und dann, in den Vulkan – also die Caldera

Überall riecht es nach faulen Eiern und zwar nicht nur ein wenig – aber hey, ein richtiger Tanz auf dem Vulkan, gibt es nicht jeden Tag
Freude!

Nein, MEHR Freude!

Na also, geht doch!
Aber im Ernst, das war schon beeindruckend.

In dem kleinen Ort und im Nächsten waren wir auch:

Und im Hauptort mit Hafen waren wir dann zum schönsten Sonnenuntergang auf der ganzen Welt – sagen hier alle, dann muss es ja stimmen. Leider waren da vor dem Sonnenuntergang einige Wolken, geglaubt, haben wir es trotzdem – natürlich 😉

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Geräteträger

Lehnt Euch zurück, holt Euch ein Getränk, es geht länger.
Der regelmäßige bange Blick auf den Batteriestand nervt und es muss eine Lösung für die Energieprobleme her, kurz, wir brauchen Photovoltaik. Um die irgendwo montieren zu können, spielen wir mit dem Gedanken einen Geräteträger anfertigen zu lassen, auf den dann die Module montiert werden können.
Die erste Planung zeigt, gar nicht so einfach, also machen wir vom Dinghi, vom Ufer und mit der Drohne von oben Aufnahmen, in die wir dann Möglichkeiten einzeichnen wollen, damit wir mal einen Eindruck bekommen. Gesagt getan, Dinghi zu Wasser Fotos machen, Drohne starten und schnell noch ein Bild von hinten.

So also der Plan und damit der Edelstahlschweisser ungefähr eine Ahnung bekommt, wie groß das werden soll, habe ich noch eine Fotomontage mit den Modulen angefertigt – alles maßstabsgetreu,

Los geht es, Angebot angefragt, erhalten und bestätigt, angezahlt und …. „Chill ma Alter“ (auf Deutsch: Geduld, nicht so schnell!) heißt auf Griechisch „siga siga“ -> im Moment sind Ferien, da geht gar nichts, aber ab September kann bestellt werden und dann geht es gleich mit Vollgas los.

Parallel habe ich noch in Athen Photovoltaikmodule bestellt und einen nötigen Umwandler (MPPT) aber dazu später.
Wir sind also fleißig von Samos, nach Kos hin und her und haben immer mal wieder angefragt, wie es denn so steht…

… und zack am 20. (in Worten: Zwanzigsten) 09. waren alle am Start und es ging los, also nicht gleich – siga siga – erstmal war eine kurze „Anprobe“ auch wegen der Längen und so, die Konsole achtern und das tragende dicke Rohr waren noch nicht dabei, aber gleich morgen, siga siga…

Und tatsächlich „gleich morgen“ also zwei Tage später, am 22.09., ging es weiter und es sah soweit gut aus, nur noch etwas wacklig.

Wir mussten die achterlichen Backskisten freiräumen, dort musste die alten Davits (Ausleger, an die man ein Dinghi hängen kann) demontiert und der neue Geräteträger montiert werden. Also sah es abenteuerlich auf dem Deck aus. Am Ende mit allen Verstrebungen war es aber ein tolles Ergebnis und mit den Photovoltaikmodulen zusammen top. Die elektrischen Leitungen konnte ich noch nicht anschließen, weil zunächst die passenden Stecker fehlten und danach die passende Crimp Zange, also erstmal Richtung Süden aufbrechen, in Kos habe ich dann die Zange leihen können und die Module endgültig anschließen.
Das Endergebnis ist den ursprünglichen Vorstellungen sehr Nahe gekommen und die Anlage bringt die erhoffte Leistung.

Unter dem Strich ist die Arbeit sehr gut gelungen, wir sind sehr zufrieden und können unsern Edelstahlbauer uneingeschränkt empfehlen.
Grüße gehen raus an Georgis Karpathakis, Boats and Parts, Leros.

PV-Module: Der erste Lieferant konnte den Transport nicht organisieren (?); wir hatten natürlich schon bezahlt und dann steigt der Blutdruck schon etwas, wenn man stornieren muss und auf Rückzahlung wartet. Das hat aber geklappt und der neue Lieferant hat die gleichen Module zum selben günstigen Preis innerhalb von drei Tagen für EUR 22,50 von Athen nach Leros geliefert, alles da, super.

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Gastbeitrag von Conny und Verena – an Bord von 06. bis 16. September

Wasser, Wind und Wein

Verena und Conny, voller Tatendrang,
erzählen von der Segelreise, die begann
mit Moni und Olaf auf dodecanischen Wellen,
wo sich zum Wasser der Wind und die Heiterkeit gesellen.

Salz auf der Haut und Wind in den Haaren,
Sonnenlicht funkelt im Wasser, wenn wir von Insel zu Insel fahren.

Die malerische Anker-Bucht namens Kochlakoura voraus ist zu sehen,
wir sind gespannt, wie es uns dort wird ergehen.

Entlang an Weinbergen, zwischen Rindern, Schafen und Hühnern schlendern wir,
stille Schönheit umgibt uns hier.

In der Abenddämmerung erreichen wir MANOLIS Restaurant, das die Altstadt schmückt.
Bekannt für die exquisite Küche, die unsere Sinne entzückt.

Wir genießen den Lipsiden Ageriko Wein.
Wer hätte gedacht, dass griechischer Wein ist so fein.

Liebe Moni und lieber Olaf,
herzlichen Dank für diese wundervolle Reise,
die uns dem Alltag entrückt hat, ganz unbemerkt und leise.

Wir bewundern Euren Mut und Seglergeist,
der Euch als Dream-Team noch mehr zusammen schweißt.

… und im Hafen von Lakki schallt es lange noch:
Die Belle Amie, sie lebe hoch!!!

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Bimini und Kuchenbude

Das Bimini ist komplett mit Sonnenseitenschutz

und seit 19. September ist auch die Kuchenbude fertig. Diese werden wir als Wintercover nutzen oder im Herbst in der Marina, wenn es auch mal regnen sollte

Diese Arbeiten wurden auf Leros in Lakki ausgeführt, was bedeutet, dass wir hier sehr oft und lange verweilen mussten. Mittlerweile bellen die Hunde nicht mehr, wenn wir vorbei gehen 😉

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