Wir sind losgefahren… nicht sofort, erst mussten noch am Rigg die vorderen Unterwanten getauscht werden, lt. Rigger eine Kleinigkeit – halbe Stunde pro Seite, kein Ding. Bestellt waren die schnell, eine Zustellbestätigung war auch flott da, nur das Paket hat gefehlt. Das Paket von Freunde, die nach uns bestellt hatten, war pünktlich. Also täglich ins Office laufen und sich mit den sehr unfreundlichem Büropersonal in Shelter Bay Marina auseinandersetzen.
Endlich nach 10 Tage – Jippie -> das Paket ist da aber wo ist der Rigger, Mist stark beschäftigt, klar, dass der nicht auf den kleinen Job ewig wartet und bereit steht, es ging dann aber doch flott.
Der Rigger ist Steve ein Mann mit sehr viel Erfahrung und noch mehr Schimpfworten, die er immer alle (ALLE!) benutzt, immer. Meine gute Erziehung hindert mich daran diese hier aufzuzählen, nur soviel, vor und hinter jedem Schimpfwort war mindestens einmal meist mehrfach das Fu** Wort zu hören.



Steve, der mit dem Bart und Carlos, sein Helfer
Ach ja, es ging nicht in zweimal 30 Minuten, es hat 4 Stunden gedauert, weil dann doch das ganze Rigg neu eingestellt werden musste – Flüche schallten durch die Marina – Alle – LAUT!
Aber Steve hat einen Tophumor, very british und ist ein Pfundskerl, genauso, wie Carlos, der hingegen der Prediger ist und sich sehr um die Menschen in der Marina kümmert sehr freundlich und offen ist und unglaublich hilfsbereit und nicht flucht.
Jetzt hält uns nix mehr, Leinen Los – Quatsch vorher noch ins Office und die abschließende Rechnung prüfen und bezahlen – done.
Dann Eddy, den Dockmaster, von der Abreise informieren und Los, gegen Wind und Welle zuerst nach PortoBello.
Ausfahrt aus Shelter Bay Marina


Dort haben wir uns nochmal mit Lotti und Oskar von der Serendipity getroffen und waren beim (echten!) Italiener zum Essen – Lekker. Streng nach dem Motto: Jeder Freude ohne Alkohol ist gespielt ;-).
Der Italiener forderte uns auf die Bootlogos auf Steine zu malen – mit Filzern. Lotti und Moni haben alles gegeben und die Ergebnisse sind toll geworden. Die werden später mit Klarlack abriefest eingelassen.

Am Morgen war das Wetter so mittel und wir sind aufgebrochen. Auf der Serendipity gab es noch etwas aus der Reihe „irgendwas ist ja immer“ – Ankerwinsch oder sowas – deswegen sind die 2h später losgekommen.
Wir sind weiter nach Linton – irgendwie hatte ich größte Lust in Guna Yala/San Blas bei Ibin Volleybeer zu spielen.
